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Wandern im Berner Oberland

18.08.2017 | cabaneo publishing

Majestätisch ragen die Berggipfel im Berner Oberland in den Himmel auf. Eiger, Jungfrau, Wetterhorn und Mönch wachen über jeden Wanderkilometer und sind die Wahrzeichen der Schweizer Alpenregion.

Berner Oberland: Spektakuläre Viertausender und tiefblaue Seen

Dunkle Tannenwälder, blühende Almwiesen, urige Hütten und die vergletscherten Gipfel gewaltiger Viertausender. Das Berner Oberland bietet Alpenromantik pur und lockt alljährlich eine Vielzahl von Wanderer an. Die Faszination bezieht die Wanderregion aus dem Alpenhauptkamm, der das Berner Oberland in West-Ost-Richtung durchzieht. Binnen weniger Kilometer geht die Bergregion von der hochalpinen Viertausenderregion im Aletschgebiet in die gut 1.000 m hohen Alpenvorberge über. Mitten in der Bergidylle liegen der Thuner und der Brienzer See, die durch eine Schwemmlandebene voneinander getrennt werden. Beide Bergseen werden vom Fluss Aare durchflossen, der ohne Unterbrechung für Wassernachschub aus den hochalpinen Gletscherregionen sorgt. Mit der Ortschaft Interlaken liegt ein touristischer Hotspot zwischen Thuner und Brienzer See. Ein Ferienhaus im Berner Oberland oder ein Ferienhaus in der Schweiz im Gemeindegebiet von Interlaken ist dank der zentralen Lage ein erstklassiger Ausgangspunkt für Wanderungen im Berner Oberland.

Wanderurlaub in Grindelwald

Urlauber, die zum Wandern in das Berner Oberland kommen, landen früher oder später in Grindelwald. Die Gemeinde liegt auf einer Höhe von 1.040 m mitten in den Alpen und wird von majestätischen Berggipfeln überragt. Schneeweiß leuchten der Untere und der Obere Grindelwaldgletscher im hellen Sonnenschein. Der 3.967 m hohe Eiger, das 3.692 m hohe Wetterhorn und das 2.681 m hohe Faulhorn rahmen die Ortschaft ein. Überragt werden die markanten Berge vom 4.158 m hohen Gipfel der Jungfrau und vom 4.107 m hohen Mönch. Sie erheben sich im Süden des Berner Oberlandes und sind Teil des Alpenhauptkammes. Im Jahr 2001 entschied die UNESCO die Dreiergruppe aus Eiger, Mönch und Jungfrau sowie die angrenzenden Gebiete in die Liste des Weltnaturerbes aufzunehmen. Im Rahmen eines mehrtägigen Wanderurlaubs in Grindelwald tasten Sie sich Schritt für Schritt an die Bergwelt heran.

Wandern im UNESCO-Weltnaturerbe

Eigner, Mönch und Jungfrau sind die Giganten des Berner Oberlandes. Zum Auftakt eignet sich eine Wanderung auf den Gipfel des 2.681 m hohen Faulhorns. Der Name des Berges täuscht, denn die mühevolle Gratwanderung über die Schynige Platte auf den Gipfel hat mit Faulheit rein gar nichts zu tun. Bis zur Schynige Platte übernimmt eine historische Zahnradbahn den Transport, die restliche Wegstrecke müssen alle Wanderer zu Fuß bewältigen. Der Ausblick vom höchsten Punkt des Faulhorns auf die Gipfel von Eiger, Mönch und Jungfrau ist überwältigend.

Wer die Gipfeltour auf das Faulhorn gemeistert hat, ist bestens gewappnet für das nächste Abenteuer in der hochalpinen Bergwelt des Berner Oberlandes: Den Eigertrail. Der 12 km lange Wanderweg führt am Fuß der berühmt-berüchtigten Nordwand entlang, an deren Bezwingung schon so viele Kletterer gescheitert sind. Der Eigertrail führt über die Passhöhe der Kleinen Scheidegg, die ein touristischer Hotspot im Berner Oberland ist. Hier treffen Reisegruppen aus aller Herren Länder zusammen, um sich von der Zahnradbahn in die hochalpinen Regionen transportieren zu lassen. Jeder will einen Blick auf die 1.600 m hohe Eiger-Nordwand erhaschen und sich von der Erhabenheit der Felswand verzaubern lassen.

Wandern am Rand der Gletscherzungen

Während Chinesen, Inder und Japaner über die Kleine Scheidegg zur Eiger-Nordwand strömen, bietet sich ein paar Kilometer weiter an der Großen Scheidegg ein ganz anderes Bild. Auf einer Höhe von 1.558 m beginnt der Glecksteinweg, der durch eine urwüchsige Bergwelt führt. Ein steiler Anstieg führt über Kalksteinfelsen bis zur ehemaligen Gletscherbar, die einst am Fuß des Grindelwalder Obergletschers stand. Das Eis hat sich in höhere Lagen zurückgezogen und der Aufstieg zur Gletscherzunge erfolgt über einen steilen Serpentinenweg. Ein unheimliches Grollen, das von abbrechenden Eisblöcken verursacht wird, kündigt die nahe Gletscherzunge an. Am Ende der kräftezehrenden Wanderung im Berner Oberland lockt die Glecksteinhütte mit einer Einkehr. Sie liegt auf einer Höhe von 2.317 m und bietet einen fantastischen Rundumblick auf die Gipfel im UNESCO-Weltnaturerbe.