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Surfen in Dänemark: Kaltes Hawaii in Europas Norden

12.06.2017 | cabaneo publishing

Surfen in Dänemark: Kaltes Hawaii in Europas Norden. Hoch im Norden, an der Nordseeküste Jütlands, befindet sich das Mekka des dänischen Surfsports. Bei ablandigem Wind oder wenn ein Groundswell aus dem Nordatlantik die flache Nordsee durchpflügt, zieht es die Surfer hinaus auf das Wasser.

Klitmøller: Das „kalte Hawaii“ Europas
Das Fischerdorf Klitmøller ist der Hotspot für Wellenreiter in Nordeuropa schlechthin. Als „Cold Hawaii“ wird die Region Thy im Nordwesten Dänemarks zwischen Vorupør und Klitmøller bezeichnet. Wäre nicht der exzellente Surfspot, das 800-Seelen-Dorf Klitmøller würde noch heute ein touristisches Schattendasein führen. Es gibt einen Supermarkt, zwei Bushaltestellen und ein paar Ferienhäuser an der Westküste Jütlands. Den Beinamen „Kaltes Hawaii“ verdankt der Ort einem Kalksteinplateau, das ca. fünf Kilometer weit in die Nordsee hinausragt.

Während an anderen Nordseestränden die Wellen gerade einmal Kniehöhe erreichen, türmen sie sich hier bis zu einer Höhe von sechs Metern auf, bevor sie brechen. Zwar kostet es bei sieben oder acht Windstärken einige Überwindung, auf das Meer hinauszupaddeln, doch hartgesottene Surfer lassen sich von derartigen Widrigkeiten nicht die gute Laune verderben. Selbstverständlich ist ein Neoprenanzug Pflicht bei 15 Grad Luft- und 12 Grad Wassertemperatur in der Vorsaison.

Windsurf-Mekka Hvide Sande
Hvide Sande an der Westküste Jütlands ist das Windsurf-Mekka an der dänischen Nordseeküste. Die Ortschaft liegt zentral auf einer schmalen Landzunge, die das ruhige Flachwasser des Ringkøbing Fjords von der offenen Nordsee trennt. Die 30 km lange Nehrung trägt den Namen Holmsland Klit. Teilweise können Sie mehrere Hundert Meter durch das flache Wasser in den Fjord hinauswaten. Beste Bedingungen also, um bei wechselnden Windrichtungen, das Wind- oder Kitesurfen zu erlernen. Beide Wassersportarten sind am Surfspot Sorte Bakker östlich von Ringkøbing möglich. Der Flachwasserspot Skaven Sand liegt an der Ostseite des Fjords und erlaubt bei starkem Westwind spektakuläre Sprünge. In Bork Havn ist ein Strand als Surfstrand gekennzeichnet. Eine Windsurfschule bietet geführte SUP-Paddeltouren und Kurse im Wind- und Kitesurfen an.

Kitesurfen auf den Ostseeinseln
Zwar sorgen heftiger Westwind und hohe Wellen an der dänischen Nordseeküste für exzellente Surfbedingungen, doch nicht zu unterschätzen ist der Spaßfaktor beim Kitesurfen auf den dänischen Ostseeinseln. Wenn Sie ein Ferienhaus auf der Insel Seeland gebucht haben, dürfen Sie sich nicht einen Abstecher nach Hornbaek oder Haystokken entgehen lassen. Da an diesem Teil der Nordküste Seelands eine starke Strömung herrscht, sollten nur geübte Kitesurfer den Tanz auf den Wellen wagen. Auf der Insel Falster ist der kilometerlange Sandstrand bei Marielyst ein beliebter Treffpunkt der Kitesurfszene. Für diesen Surfspot sprechen Ferienhäuser direkt hinter den Dünen, die sich hervorragend als Urlaubsdomizil eignen. Neben den Kitesurfspots auf Seeland und Falster liegen auch auf der Ostseeinsel Lolland einige erstklassige Surfreviere.

Surfen auf den dänischen Nordseeinseln
Römö und Fanö heißen die dänischen Nordseeinseln, die vor der Südküste des skandinavischen Landes im Wattenmeer liegen. Ein Hotspot der Wind- und Kitesurfszene ist der lange Sandstrand Lakolk im Westen der Insel Römö. Eine spezielle Sportzone trennt den Wassersportbereich vom Badestrand. Den breiten Sandstrand können Sie mit dem Auto oder Wohnmobil befahren und den fahrbaren Untersatz auf dem Strandparkplatz abstellen. Keine Riffe und Unterwasserfelsen beeinträchtigen das Surfvergnügen am Lakolk-Strand. Die Wellen sind klein bis mittelgroß und entstehen entlang eines breiten Brandungsgürtels.

Gegenüber von Esbjerg liegt die dänische Insel Fanö in der Nordsee. Der feinsandige Strand ist 13 km lang und verfügt über eine ausgewiesene Surfzone zwischen Rindby Strand und Sönderho. Bei Flut ist der Strand 50 m breit. Ein Autoparkplatz befindet sich unweit der Gewässerkante auf dem festgefahrenen Sand. Zu den Vorteilen dieses Surfspots gehört die Tatsache, das bei nahezu jeder Windrichtung das Windsurfen möglich ist. Ein weiteres Plus: Zahlreiche Ferienhäuser auf Fanö laden zu einem individuellen Bade- und Surfurlaub an der Nordseeküste ein.