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Portugals grüner Norden: Portwein, Costa Verde und UNESCO-Welterbestätten

17.05.2017 | cabaneo publishing

Kaum bekannt ist der wildromantische Norden Portugals mit den windigen Stränden der Costa Verde, der ehemaligen Hauptstadt Guimarães und dem einzigen Nationalpark des Landes. Zwischen spanischer Grenze und der Hafenstadt Porto liegt die Heimat des Portweins, der von hier in die ganze Welt exportiert wird.

Portugals wilder Norden: Nationalpark Peneda Gerês
Portugals einziger Nationalpark liegt zwei Autostunden nördlich von Porto und ist ein wildes Naturparadies. Nur selten verirren sich in den Sommermonaten Touristen in diese Region. Die Wildnis wird vom Fluss Rio Homen durchflossen, der bei Portela do Homem als spektakulärer Wasserfall in mehreren Kaskaden ins Tal stürzt. In kleinen Felsbecken sammelt sich das glasklare Wasser. Ein Bad in den kalten Fluten bringt Abkühlung in der sommerlichen Hitze. Sie wandern durch Korkeichenwälder mit moosbewachsenen Stämmen, die davon künden, dass in dieser Region nicht nur die Sonne scheint. Hin und wieder kreuzen kleine Wildpony-Herden den Weg. Einen umwerfenden Panoramablick haben Sie vom Gipfel des 1.545 m hohen Nevosa, dem höchsten Berg im Nationalpark Peneda Gerês.

Wellenreiten und Kitesurfen in Ofir
Die grüne Küste der Costa Verde zwischen Porto im Süden und der spanischen Grenze im Norden ist ein Paradies für Surfer und Ofir ist der Surfhotspot an der portugiesischen Atlantikküste. Im Gegensatz zur südlich gelegenen Algarve gibt es hier keine Sonnengarantie. Das beeindruckt die Sunnyboys mit ihren Surfboards nicht im geringsten. Stets kommt es darauf an, die beste Welle zu erwischen, die sich vor der Küste oft meterhoch auftürmen. In Ofir liegt das Hawai Europas, nur ohne Schickimicki. Es gibt keine Edelboutiquen, keine Luxusparfümerien und keine Niederlassung des Juweliers Tiffany. In Ofir geht es nur um das Kitesurfen, das Wellenreiten und das Wohnen. Für Letzteres stehen Ferienhäuser in Pinienwäldern zur Verfügung, die von einem eingefriedeten Grundstück mit schmiedeeisernen Toren umgeben sind. Auf den Kämmen der Stranddünen versammeln sich im Lauf des Tages Zuschauer, die den Kitesurfern bei ihren wilden Sprüngen auf den Wellenkronen zuschauen.

Porto – melancholische Hafenmetropole am Atlantik
Porto ist die melancholische Schönheit an der Atlantikküste. Nie gelang es der Hafenmetropole an der Costa Verde, aus dem Schatten des mondänen Lissabons herauszutreten. Dabei fungierte Porto als Namensgeber für den weltberühmten Portwein und stand Pate bei der Namensgebung für das ganze Land. Kaufmannshäuser aus schwarzem Granit säumen die Straßen der Altstadt und prunkvolle Patrizierhäuser zeugen vom einstigen Reichtum der heimlichen Hauptstadt. Das historische Stadtzentrum Ribeira wurde im Jahr 1996 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Enge Gassen winden sich durch die terrassenförmig angelegte Altstadt von Porto. Überragt wird die Szenerie von der mächtigen Kathedrale Sé do Porto, die auf dem Hügel Pena Ventos thront. Porto liegt an der Mündung des Flusses Douro, der als grüne Lebensader durch den Norden Portugals fließt. Unzählige Weinterrassen türmen sich an den steilen Flussufern übereinander. Dort reifen die Trauben, aus denen der weltbekannte Portwein hergestellt wird.

Guimarães – die erste Hauptstadt Portugals
Die 70000-Einwohner-Stadt Guimarães liegt im Norden Portugals und war die erste Hauptstadt des südeuropäischen Lands. In der Stadt soll der erste portugiesische König Alfons I im Jahr 1109 das Licht der Welt erblickt haben und im Taufbecken der Kapelle São Miguel soll er getauft worden sein. Die Krönung wurde in der Burg Guimarães vollzogen. Das mittelalterliche Gemäuer wurde im 10. Jahrhundert zum Schutz vor Übergriffen durch die Normannen und die Araber errichtet und zählt heute zu den am besten erhaltenen romanischen Bauwerken Portugals. Zusammen mit der Altstadt wurden die Burg und die historische Altstadt von Guimarães in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. In der schönsten Straße, der Rua de Santa Maria, reihen sich mittelalterliche Häuser aus Granitstein aneinander. Sie mündet in den zentralen Platz Largo da Oliveira, der von Patrizierhäusern und Adelspalästen eingerahmt wird.

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