Dein Ferienhaus.

Action und Abenteuer auf Korsika: Aktivurlaub auf der Mittelmeerinsel

09.05.2017 | cabaneo publishing

Klettern Canyoning, Tauchen und Rafting – Korsika ist ein Paradies für Outdoor-Aktivisten, die unter südlicher Sonne die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit austesten wollen. Das Antlitz der französischen Mittelmeerinsel wird von bis zu 2706 m hohen Bergen, duftenden Pinienwäldern, Wasserfällen und tiefen Schluchten geprägt. Als Ausgangspunkt für die Outdoor-Abenteuer eignet sich optimal ein Ferienhaus auf Korsika in zentraler Lage.

Kletterabenteuer im Hochgebirge
Korsika ist ein El Dorado für Kletterenthusiasten. Insbesondere die zerfurchten Granittürme im Inselinneren üben auf Kletter-Fans eine ungeheure Anziehungskraft aus. Zu den Top-Klettergebieten auf Korsika gehört das Bavella-Massiv. Die spitzen Felsnadeln im Süden der Insel tragen den Beinamen „Dolomiten Korsikas“. Rund 130 Routen führen durch die Steilwände, die eine Höhe von mehr als 1.850 m haben. Noch mehr Kletterrouten erwarten Sie im wildromantischen Restonica-Tal bei Corte. Ca. 200 Routen mit einer Klassifizierung von 3 bis 8a+ führen durch die Felsen. Wie riesige Bienenwaben sehen die Tafoni-Felsen von unten aus. Geübte Kletterer schätzen vor allem die zahlreichen Überhänge in diesem Klettergebiet.

Rafting und Kayaking im Frühjahr
Wasserratten und Abenteurer kommen beim Rafting und Kayaking auf Korsika voll auf ihre Kosten. Das Rafting ist besonders im Frühjahr, wenn das Schmelzwasser aus den Bergen die Flüsse anschwellen lässt, ein Riesenabenteuer. Hotspots sind die Flüsse Golo und Tavignano. Auf Letzterem finden Rafting-Touren zwischen Corte und Aleria statt. Kayaking ist ganzjährig auf der Mittelmeerinsel möglich. Zum gemütlichen Paddeln lädt das Fangotal bei Galeria ein. Hier durchfließt der Fluss Fango ein Naturschutzgebiet. Abenteuerlicher geht auf dem Fluss Fium'orbo im Südosten der Mittelmeerinsel zu, der sich nach Regenfällen in einen reißenden Strom verwandeln kann. Wer auf Stromschnellen und Felshindernisse verzichten kann, leiht ein Kayak an einem der zahlreichen Strände Korsikas aus und bricht zu einer geruhsamen Paddeltour in den Küstengewässern auf.

Tauchen vor der korsischen Küste
Unterwassergrotten, bunte Fischschwärme und farbenfrohe Korallen – die schillernde Unterwasserwelt Korsikas lernen Sie im Rahmen von Tauchgängen an der zerklüfteten Küste kennen. Zu den populärsten Tauchspots zählen die Lavezzi-Inseln in der Straße von Bonifacio. Unter der Wasseroberfläche türmen sich Felsmassive mit Höhlen, Überhängen und Sandbecken übereinander. Mehrere Tauchreviere mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt verteilen sich um das Küstenstädtchen L’Île-Rousse. In einer Tiefe von bis zu 20 m tummeln sich Goldbrassen, Lippfische und Zackenbarsche. Zum Wracktauchen suchen Sie die Westküste Korsikas auf. Zwar liegen im Golf von Sagone keine mit Gold beladenen Handelsschiffe auf dem Meeresgrund, doch eine Attraktion ist das Wrack eines Löschflugzeuges allemal.

Canyoning in tiefen Schluchten
Abseilen an moosbewachsenen Felswänden, Rutschen durch enge Felskanäle, Waten durch hüfttiefes Wasser und Springen in kalte Badegumpen – Canyoning ist ein Outdoor-Abenteuer für Wagemutige. Ca. 70 Schluchten durchziehen die Bergwelt im Inselinneren. Einsteiger bestehen die ersten Mutproben auf einer einfachen Canyoning-Tour im Solenzara-Tal. Anspruchsvoller ist die Route bei Ziocu am Golf von Sagone, wo Sie sich abseilen und Felsbecken durchwaten müssen. Zu den Highlights gehört eine Canyoning-Tour durch die Schlucht, die der Fluss Dardo in die rötliche Felslandschaft der Calanche gegraben hat. Abseilen aus einer Höhe von 30 m gehört ebenso dazu, wie eine spektakuläre Rutschpartie durch ausgewaschene Felsrinnen.

Trekking im Gebirge
Mehrere Weitwanderwege schlängen sich durch das Hochgebirge im Inselinneren und durch die zerklüfteten Küstenregionen Korsikas. Rund 15 Tage müssen Sie für eine Trekking-Tour auf dem 179 km langen Fernwanderweg GR 20 einplanen. Startpunkt ist Calenzana an der korsischen Nordwestküste und das Ziel befindet sich in Conca im Südosten. Eine einzigartige Kombination aus Gebirge und Küstenklippen bietet der Trekking-Trail Mare e monti. Der 110 km lange Weitwanderweg führt durch die bizarre Bergwelt der Calanche an der Westküste Korsikas. Größtenteils über alte Saumpfade führt der Trekking-Pfad  Mare a Mare Nord. Konditionsstarke Wanderer benötigen für die Tour 10 Tage. Übernachtet wird in einsamen Berghütten, kleinen Schäfereien oder im Biwak an Rastpunkten.